Yannick Kalpers

Die Liebe zum Pferd wurde mir in die Wiege gelegt, mein Ur- Urgroßvater war Reiter beim Militär und mein Vater ist Pferdeosteopath. Im zarten Alter von zwei Jahren setzte er mich das erste Mal auf ein Pferd, an diesen Moment erinnere ich mich noch heute. Bis zu meinem 12. Lebensjahr ritt ich zunächst nur sporadisch ein paar Abteilungsstunden. Mit 15 Jahren bekam ich mein erstes eigenes Pferd, was uns in einem Familienurlaub zufällig in die Hände fiel.

Ab dem Tag verbrachte ich jeden Tag im Sattel, arbeitete neben der Schule in dem Stall, in dem mein Pferd stand und verdiente mir so Reitstunden auf den stallzugehörigen Pferden. Ich nahm an Reitturnieren teil und sammelte anfangs überwiegend Erfahrungen im Springsport. Nach meinem Realschulabschluss entschied ich mich dazu mein Hobby zum Beruf zu machen. 2015 beendete ich meine Ausbildung zum Pferdewirt. Im gleichen Jahr machte ich mich auf den Weg nach Portugal in den Stall von Manuel Jorge de Olivera. Dort fand ich endlich das, was ich im Laufe meines reiterlichen Werdegangs immer gesucht habe; die Ausbildung von Pferden in Leichtigkeit und Balance. Ab dem Zeitpunkt verschrieb ich mich dieser Ausbildungsmethode und bilde Pferde bis zu dem größten Schwierigkeitsgrad der hohen Klassen der Reiterei aus.

Meine Philosophie

Für mich ist Reiten mehr als ein Sport oder ein Hobby, für mich ist Reiten Kunst!
Eine Kunst, die viel Feingefühl und Sensibilität für unseren Partner das Pferd bedarf und auch für die Menschen, die Pferde genauso lieben wie ich.
Ich setze bei der Ausbildung der Pferde ganz bewusst auf die Arbeit nach den Richtlinien der klassischen Dressur der alten Reitmeister wie zum Beispiel Nuno Oliveira, Francois Baucher und Alojs Podajsky.
Ich übe meinen Beruf wegen der Liebe zum Pferd aus und arbeite mit Herz, Leidenschaft und bin in meiner Arbeit immer darauf bedacht, den Körper des Pferdes zu formen und das Bestmögliche, entsprechend seiner Begabung zu erarbeiten.

Für mich ist jedes Pferd und auch jeder Reiter ein Individuum, das ich individuell Fördere und Fordere und das immer mit höchstem Respekt.
Zum Wohle des Pferdes möchte ich meine Philosophie mit möglichst vielen Menschen teilen.